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Absolvent Hagen Grüttner an der PLD-Anlage, die er selbst konstruiert und gebaut hat.

Absolvent Hagen Grüttner an der PLD-Anlage, die er selbst konstruiert und gebaut hat.

Im gasförmigen Zustand ist Kohlenstoff alltäglich, doch in kristalliner Form wird er zu etwas ganz Besonderem: Die Kohlenstoffform Diamant ist das härteste Material, das in der Natur existiert. Außerdem bieten der geringe Reibekoeffizient, die Abriebfestigkeit und die gleichzeitige Biokompatibilität für verschiedenste Bauteile und Werkzeuge ganz neue Möglichkeiten: So werden mit einer nanokristallinen Diamantschicht überzogene Bohrer und Fräser nicht nur effizienter, sondern verschleißen auch erheblich langsamer. Ebenso ist der Einsatz von beschichteten Implantaten in der Medizin möglich, welche das Zellwachstum fördern bzw. hemmen und somit das Risiko einer Abstoßungsreaktion durch den Körper verringern.

Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme eines diamantbeschichteten Bohrers | © Hagen Grüttner

Rasterelektronenmikroskop-aufnahme eines diamantbeschichteten Bohrers | © Hagen Grüttner

Hagen Grüttner, Mitarbeiter des Laserinstitut Hochschule Mittweida in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. rer. nat. Steffen Weißmantel, forscht an einer neuen Methode zur Herstellung von nanokristallinen Diamantschichten. Hierfür gibt es zwar bereits Verfahren, doch für diese ist sowohl eine relativ aufwändige Vorbehandlung des zu beschichtenden Werkstoffs notwendig, als auch Prozesstemperaturen zwischen 750 und 1000 °C. Der Mittweidaer Forscher erzeugt die Schicht aus nanokristallinen Diamanten (n-D) stattdessen mittels Laserpulsabscheidung (PLD, engl. Pulsed Laser Deposition). Dieses Verfahren wird zur Herstellung der n-D Schichten neben der Forschergruppe in Mittweida nur noch von einem japanischen Wissenschaftlerteam untersucht. Beim PLD-Verfahren rastert ein Laserstrahl im Hochvakuum über ein sogenanntes Target. Das ist in dem Fall eine Scheibe aus Graphit. Die ablatierten Teilchen werden nach oben geschleudert und scheiden sich auf dem Substrat, also dem Werkstück, das kopfüber über dem Target angebracht ist, ab. Damit die entstehende Schicht aus Diamant ist und nicht aus Graphit, gehört aber noch eine ganze Menge Know-how dazu. So muss das Werkstück z.B. auf mehrere hundert Grad erhitzt werden. Des Weiteren sorgt zusätzlich eingeleiteter Wasserstoff dafür, dass die Kohlenstoffatome die gewünschte Bindungsform einnehmen  und sich in Diamant verwandeln. Gegenüber bestehenden Verfahren hat die Laserpulsabscheidung den großen Vorteil, dass das Substrat nur auf maximal 550 °C erwärmt werden muss. Das schont die Werkzeuge, die bei höheren Temperaturen Schaden nehmen würden. Außerdem ist eine Vorbehandlung der Substrate nicht zwingend notwendig.

Absolvent Hagen Grüttner war der erste, der sich am Laserinstitut Hochschule Mittweida mit der Herstellung von Diamantschichten beschäftigte. Somit war der erste Schritt, eine PLD-Anlage für diese Anwendung zu konstruieren und aufzubauen. Dies könnt ihr am Anfang des Videos sehen. Des Weiteren wird gezeigt, wie am Steuerrechner die Achsen programmiert werden, die den Laserstrahl über das Target lenken. Schließlich seht ihr, wie der Laserstrahl auf das Target trifft. Es bildet sich ein hochdichtes Plasma, welches sich explosionsartig ausdehnt. Die abgetragenen Kohlenstoff-Teilchen bilden eine bis zu mehrere µm dicke Diamantschicht auf dem Substrat.

Am Laserinstitut Hochschule Mittweida forschen zahlreiche Absolventen wie Hagen Grüttner nach ihrem Studium zum Beispiel in den Bereichen Mikro-/Nanotechnologie, Hochrate-Laserbearbeitung oder Beschichtung. Informationen zum Bachelor- und Masterstudiengang Lasertechnik findet ihr unter www.lasertechnik-studieren.de oder im Bachelor der Woche.

Reik Steinert, Absolvent Physikalische Technik, Studienrichtung Lasertechnik

Reik Steinert, Absolvent Physikalische Technik, Studienrichtung Lasertechnik

Der Wahlschwede Reik Steinert ist ein schönes Beispiel dafür, dass man sich auch im Studium nochmal neu orientieren kann. Nach dem Abitur absolvierte er seinen Zivildienst beim Krankentransport und Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Dadurch wurde ihm auch klar, in welche Richtung er sich entwickeln möchte: „Ich interessierte mich sehr für Medizintechnik. Deshalb und wegen der Nähe zu meinem Heimatort Rochlitz wollte ich in Mittweida Physikalische Technik  mit der Vertiefungsrichtung Medizintechnik studieren“, erinnert er sich. Doch nach dem Grundstudium lag sein Hauptaugenmerk nicht mehr auf der Medizintechnik. Der junge Mann wurde während des Studiums von der Lasertechnik begeistert, heute einem der größten Forschungsbereiche der Hochschule Mittweida.

Nachdem die neue Richtung klar war, ging es rasant weiter. Reik Steinert erinnert sich: „Ich wollte mein Praktikum im Ausland absolvieren.“ Gesagt – getan! Allerdings fehlten ihm spezielle Fremdsprachenkenntnisse: „Ich hatte keine großen Erfahrungen, daher blieb mir nur ein Land, in dem ich mit Englisch klar kam.“ So landete der Mittelsachse bei Permanova Lasersystem AB im schwedischen Mölndal südlich von Göteborg.  „Bei derselben Firma habe ich meine Diplomarbeit geschrieben und nach dem Studium angefangen zu arbeiten. Heute bin ich immer noch dabei“, resümiert der Techniker und fühlt sich wohl in seinem Job.

Europa und der Rest der Welt

Der Projektingenieur arbeitet eng mit der Konstruktionsabteilung bei Permanova zusammen: „Wenn wir ein Projekt haben, bin ich die erste Zeit in die Planung und den Einkauf der Komponenten einer Anlage involviert. Zusammen mit unseren Konstrukteuren für Mechanik und Elektrotechnik finden wir Lösungen für die Probleme unserer Kunden. Später arbeite ich relativ viel allein. Programmierung und Inbetriebnahme sind dann meine Aufgaben.“ Der Kundenstamm kommt dabei aus der gesamten Welt. Ob Europa, China oder Afrika – Reik Steinert hat schon einiges gesehen. „Dabei versuche ich jedoch nicht länger als zwei Wochen am Stück unterwegs zu sein. Ist der Kunde in der Nähe von Göteborg, kann man pendeln, sonst wohnen wir im Hotel“, sagt der Wahlschwede.

Besonders gefällt Steinert die schwedische Mentalität und die Atmosphäre innerhalb des Unternehmens: „Es ist sehr locker, da das Chef-Angestellten-‚Gefälle‘ in Schweden nicht so ausgeprägt ist wie in Deutschland. Wenn ich ein Problem habe oder mir etwas nicht gefällt, kann ich es einfach sagen.“ Außerdem sei alles ein wenig relaxter als in Deutschland. „Man ist nicht nur auf Gewinn aus, sondern auch auf die Zufriedenheit des Kunden“, meint Steinert und findet doch einen Wermutstropfen: „Etwas störend sind manchmal die vielen Meetings. In Schweden will man es allen recht machen und das resultiert in vielen Meetings.“

Reik Steinert hat seinen Weg gefunden und ein weiterer Umschwung ist (vorerst) nicht geplant – maximal ein Aufstieg. „Mal sehen, vielleicht Projektleiter oder mehr in Richtung Entwicklung. Aber da lasse ich mich überraschen.“ Das ist eben alles etwas relaxter in Schweden.

Dr. Alexander Horn, Professor für Physik und Lasermikrotechnologien

Dr. Alexander Horn, Professor für Physik und Lasermikrotechnologien

Die Entscheidung für die Stelle im ländlichen Mittweida fiel dem habilitierten Physiker leicht: „Die Professur hat inhaltlich sehr gut zu meinem persönlichen Profil gepasst. Zudem hat Mittweida in der Laserbranche einen hervorragenden Ruf und die Leute sind sehr nett. Die Kombination hat einfach gepasst.“

Er muss es ja wissen. Immerhin ist Professor Horn im Laufe seiner Karriere viel herum gekommen und arbeitete bereits in einigen bedeutenden Zentren der deutschen Laserforschung. Neben der RWTH Aachen, an der er promovierte und später habilitiert wurde, zählen dazu das Fraunhofer Institut für Lasertechnik in Aachen, das Laserzentrum Hannover sowie die Universitäten Göttingen und Kassel. Für ein viertel Jahr arbeitete er sogar im Rahmen eines Forschungsstipendiums an der Harvard University, welches er aus privaten Gründen jedoch leider abbrechen musste. Sein Ziel ist es nun „den Leuchtturm Mittweida weiterhin zum Leuchten zu bringen“, wie er augenzwinkernd erklärt.

Eine Wohnung in Hochschulnähe hat er dafür bereits bezogen. So kann er ohne Probleme jeden Mittag mit seinem Hund eine kleine Runde gehen. Eine andere Form der Entspannung findet der passionierte Klavierspieler beim Kochen, eine Leidenschaft, die sich erst während seines Studiums an der Universität Siegen entwickelte. Man könnte nun spekulieren, dass sich damit die Eindrücke seiner Jugendjahre zeigen, denn als Sohn deutscher Eltern in Mailand geboren, wuchs Alexander Horn bis zu seinem 17. Lebensjahr zweisprachig in der italienischen Metropole auf.

Neuer Forschungsschwerpunkt im Mittweidaer Laserinstitut

Die akademische Laufbahn schlug er allerdings erst später ein. Nach Abschluss der mittleren Reife absolvierte er bei der BASF eine Ausbildung zum Chemielaboranten. Es schlossen sich Grundwehrdienst und Hochschulreife über den zweiten Bildungsweg an, bevor Professor Horn sein Physikstudium beginnen konnte. Spätestens hier erwachte sein Interesse für die Lasertechnik, wobei der Hobby-Astronom, der für seine Aufnahmen auch schon mal Geräte selbst zusammenbaut, schon länger ein Faible für die Optik besaß.

An der Hochschule Mittweida wird Professor Horn zunächst Vorlesungen und Seminare zur Physik-Grundlagenausbildung sowie zu Mikro- und Nanotechnologien halten. Darüber hinaus möchte er auch einen neuen Forschungsschwerpunkt im Mittweidaer Laserinstitut etablieren: die organische Elektronik. Hierbei handelt es sich um elektronische Bauelemente, die auf Kunststoffen basieren und dadurch z.B. biegsame Schaltungen oder Displays ermöglichen. In diesem Bereich konnte Professor Horn bereits Erfahrungen sammeln. Im Einsatz von Lasertechnik bei der Herstellung bzw. der Bearbeitung solcher organischer Schaltkreise sieht er eine Menge Forschungs- und Entwicklungspotenzial.

Die Zukunft wird zeigen, wie diese Pläne und Vorstellungen umgesetzt werden können. Vielleicht nutzen wir in ein paar Jahren Displays und organische Solarzellen, die auf Lasertechnologien „Made in Mittweida“ basieren.

Dr. Rico Böhme, Absolvent Physikalische Technik

Dr. Rico Böhme, Absolvent Physikalische Technik

Dass Rico Böhme studieren wollte, wusste er bereits während seiner Zeit am Gymnasium Rochlitz: „Die Frage war im Prinzip nur: ‚Was?‘. Anderweitige Bewerbungen z.B. für kaufmännische Berufsausbildungen führte ich eher halbherzig und nur zur Beruhigung meiner Eltern durch. Auf dem Gymnasium war ich dank der damals geltenden Regelungen nicht gezwungen, mich entweder naturwissenschaftlich oder sprachlich festlegen zu müssen. Diese Entscheidung war dann erst bei der Wahl meiner Leistungskurse notwendig: Ich entschied mich für Physik und Geschichte. Die Interessen waren aber zum Ende der Schulzeit deutlich zu Gunsten der Physik und der Naturwissenschaften hin verschoben. Für ein Studium hatte ich mir daher nach Ende der Schulzeit drei Rahmenbedingungen gesetzt: Es musste etwas mit Physik zu tun haben, es durfte nicht zu theoretisch sein und es sollte in vernünftiger Nähe zu meinem Heimatort Rochlitz sein. Gerade das sowie die während der Tage der offenen Hochschultür dargestellten Möglichkeiten gaben letztlich den Ausschlag für Mittweida und die Physikalische Technik.“

Promovenden sollten Herausforderungen lieben

Doch Studieren allein reichte Rico Böhme noch nicht aus – ein Doktortitel war sein Ziel: „Der Reiz und die Herausforderung, die hinter dem sehr komplexen Projekt einer Promotion stehen, die Chance auf eine vertiefende Arbeit zu dem von mir selbst gewählten Thema, aber auch die Überzeugung, dass ich es schaffen kann, sprich der eigene Ehrgeiz und der Zuspruch meiner Familie insbesondere meiner Frau, haben mich zur Promotion bewogen. Man darf das nicht unterschätzen: Eine Promotion ist quasi ein Ein-Mann-Projekt, das drei bis vier Jahre dauert, für das man in der Regel komplett eigenverantwortlich und deren einzige planbare Ressource man selbst ist. Neben der eigentlichen bezahlten Arbeit nimmt die Promotion noch einmal mindestens ebenso viel Zeit in Anspruch. Das bedeutet, dass man zum erfolgreichen Finalisieren ein sehr gutes Selbstmanagement sowie zwingend auch die Koordination mit dem persönlichen Umfeld, sprich mit der Familie, schaffen muss.“

„Für Berufseinsteiger bzw. Quereinsteiger aus der Forschung ist die Einstiegshöhe im Maschinenbau oder in verwandten technischen Branchen ohne Promotion meist niedriger bezüglich Position und natürlich Gehalt. Auch später ist eine Promotion nachhaltiger, um das Niveau halten zu können bzw. um sich weiterzuentwickeln. Die Ursache liegt hier wahrscheinlich darin, dass die Dichte an promovierten Ingenieuren oder Naturwissenschaftlern nicht allzu groß ist, was auch die Aufstiegschancen steigert.“

Eine Promotion würde Dr. Böhme all denen empfehlen, die es nicht nur um des Titels willen, sondern auch die oben skizzierten Herausforderungen schätzen und bestehen wollen: „Doktoranden und die, die es werden wollen, müssen sich darüber im Klaren sein, dass persönliche Opfer zu einer Promotion dazu gehören.“

In der Industrie herrscht Zeitdruck

Den Übergang vom Studium in den Beruf hat Rico Böhme fließend erlebt: „Es war kein kompletter Umschwung in den Anforderungen und Randbedingungen: Nach der Diplomarbeit am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung in Leipzig begann ich meine berufliche Laufbahn als Forschungsingenieur an der Hochschule Mittweida. Durch meine Diplomarbeit war ich es bereits gewohnt, auf einem spezifischen wissenschaftlichen Thema selbständig zu arbeiten. Daher war die projektorientierte Arbeit als Forschungsingenieur keine große Umstellung für mich. Insgesamt gesehen war die Zeit an den Instituten eine sehr gute Vorbereitung für meinen späteren Wechsel in die Industrie. Ich persönlich denke, dass genau diese Ausbildung und die sehr anspruchsvolle Projektarbeit meine gesamte Denkweise, z.B. bei Problemlösungen, entsprechend geprägt hat, was bei einem direkten Berufseintritt in die Industrie mit den dort vorherrschenden Rahmenbedingungen schwieriger gewesen wäre.“

„Während meiner Zeit an den Instituten in Mittweida und Leipzig als Forschungsingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter erlangte ich sehr gute fachliche und analytische Erfahrungen und Fähigkeiten. Diese konnte ich als Senior Prozessingenieur bei der Firma Roth & Rau AG in Hohenstein-Ernstthal perfekt anwenden und ausbauen.  Was mich beeindruckt hat beim Wechsel von der Forschung in die Industrie, war die Intensität und der Zeitdruck, denen im Prinzip alle Aufgaben im Tagesgeschäft unterliegen.“

„Bei der Firma InnoLas GmbH in Krailling bei München trat ich Anfang 2011 eine neue Herausforderung an und war dort im ersten Jahr verantwortlich für Kundenprojekte sowie den Aufbau einer strategischen Prozessentwicklung. Ich bin somit verantwortlich für die strategische Ausrichtung der Prozess- und Technologieentwicklung der Firma.  Die InnoLas Systems GmbH verkauft Maschinen zur Lasermikrobearbeitung für die Photovoltaik, Mikrosystemtechnik, Mikroelektronik, Glas und Keramik.“

Privatleben und Beruf müssen dennoch im Einklang zueinander stehen

Rico Böhmes Arbeitswoche ist vollgepackt: „Ich sitze montags ab 5:00 Uhr im Zug von Leipzig nach München und arbeite am Laptop bzw. telefoniere, ab 11:30 Uhr bin ich im Büro, 13:00 bis 18:00 Uhr laufen diverse Meetings und das Tagesgeschäft, ab 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr bin ich in der Regel im Labor für praktische Arbeiten. Dienstags und mittwochs verfolge ich zehn Stunden lang das Tagesgeschäft am Rechner und Telefon mit Meetings, Projektmanagement, Kundenkontakten, Förderprojekten und Entwicklungsthemen, ab 19:00 Uhr folgen meist Laborarbeiten. Der Donnerstag verläuft ähnlich, ab 16:00 Uhr wird im Zug von München nach Leipzig weitergearbeitet. Freitags bin ich ganztägig im Home Office tätig, um die Woche nachzubereiten. Neben diesem Alltag habe ich aber das Privileg, dass ich auch sehr häufig auf Reisen sein darf. Dies reicht von Koordinationstreffen innerhalb nationaler Forschungsprojekte über Kundenbesuche bis zu mehrwöchigen ‚Feuerwehreinsätzen‘ beim Kunden, sollte es technologische Herausforderungen geben. Da unsere Kunden hauptsächlich in Asien und Amerika sitzen, sind solche Reisen eine sehr interessante und prägende Abwechslung.“

„Aktuell ist mein wichtigstes Ziel, bei guter Gesundheit und gleicher Leistungsfähigkeit zu bleiben und mein eigenes Zeitmanagement weiter zu verbessern, um auch die freien Tage mit der Familie genießen zu können und so die richtige und wichtige Balance zwischen Privatleben und Beruf zu finden.“

„Zu Mittweida habe ich heute verschiedene Anknüpfungspunkte. Ich pflege beruflich und auch persönlich enge Kontakte zum Laserinstitut der Hochschule Mittweida und dem entsprechenden Fachbereich. Das betrifft Forschungsaufträge an das Laserinstitut und Studentenausbildung. Auch zukünftig plane ich, diese Kontakte und die Zusammenarbeit fortzuführen und wenn möglich zu intensivieren.“

Jedes Jahr Klassentreffen

„Ein weiterer, mir persönlich sehr wichtiger Anknüpfungspunkt zu Mittweida ist der 27.12. eines jeden Jahres. Das ist nämlich der jährliche Termin unseres ‚Klassentreffens‘. Es ist seit 2002 zur Tradition geworden, dass sich die Absolventen der PT96 an diesem Tag zum Abendessen treffen. Üblicherweise verbinden wir das Essen mit einem nächtlichen Rundgang über den Campus. Diese Tradition ist besser und effektiver als jedes Social Network: Man verliert sich auch physisch nicht aus den Augen und wir haben es immer geschafft, dass mindestens 60 Prozent der Kommilitonen aus dem Abschlussjahr anwesend sind.“

Dr. Rico Böhme würde jeder Zeit wieder Physikalische Technik in Mittweida studieren: „Ich würde aber mit dem Wissen von heute versuchen, mir nebenbei auch zusätzliche Qualifikationen im Wirtschaftsingenieurwesen, Fremdsprachen sowie Projekt- und Selbstmanagement anzueignen.“

An der Hochschule Mittweida könnt ihr die Spezialisierungsrichtungen Lasertechnik und Photonik im Studiengang Physikalische Technik studieren. Neben dem Studium könnt ihr euch außerdem in Workshops des Career Service Centers zu verschiedenen berufsvorbereitenden Themen weiterbilden oder an Sprachkursen des KOMMIT Kompetenz-Zentrum Mittweida teilnehmen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, verschiedene Weiterbildungsangebote zu besuchen wie z.B. das Studienangebot zum Thema Nachhaltigkeit in gesamtwirtschaftlichen Kreisläufen.

Habt ihr noch Fragen an Dr. Rico Böhme? Dann habt ihr die Möglichkeit ihn kennen zu lernen und ihm alle Fragen rund um sein Studium, die Promotion oder seinen Job persönlich zu stellen: Kommt einfach am 7. Juni ab 19:00 Uhr zur Absolventenlounge ALUMNIUM ins Studio B im Haus 6. Er und viele andere Absolventen der Hochschule Mittweida stellen sich dort euren Fragen und freuen sich auf die Gespräche mit euch.

Bachelor der Woche: LasertechnikDoch was ist Laser eigentlich? LASER steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Der Name verrät auch gleich das Funktionsprinzip. Zunächst schwache Strahlung wird durch die stimulierte Emission weiterer Photonen, welche die gleichen Eigenschaften besitzen, verstärkt. Aber warum ist diese Strahlung nun besonders? Im Unterschied zum Tageslicht oder dem Licht einer Taschenlampe besitzt der Laser nur eine Wellenlänge und dadurch nur eine Farbe. Damit sind völlig andere Effekte möglich. Die Laserstrahlung lässt sich z. B. besonders gut in einem Punkt bündeln. Die im Strahl enthaltene Energie kann somit konzentriert in Materialien eingebracht werden. Im Vergleich: Eine 75 W Glühlampe erhellt den Raum, ein 75 W Laser schweißt dünne Bleche. Weiterhin können wir heute mit Hilfe von Laserstrahlung z. B. schneiden, beschriften, Informationen übertragen und sogar operieren.

Der Laser im Alltag

bdw_lasertechnik_06Laser werden in DVD- und CD-Playern, in Barcode-Scannern an der Supermarktkasse oder zur Datenübertragung mittels Glasfaserkabeln verwendet.

In der Medizin ergeben sich vielfältige Einsatzgebiete, wie die Korrektur von Fehlsichtigkeit, die Entfernung von Tattoos oder die Unterstützung einer Krebstherapie. Ebenso erlaubt der Laserstrahl minimalinvasive Eingriffe.

Auch in der Messtechnik findet der Laser Anwendung: Ob Strömungsgeschwindigkeiten oder Wolkenhöhe – eine Messung ohne den Laser ist nicht möglich.

In der Automobilindustrie sind Laser sehr oft als Schweiß- oder Schneidlaser im Einsatz. Das Anschweißen des Autodaches ist eine Aufgabe und ermöglicht uns heute das moderne Design der Fahrzeuge und deren hohe Unfallsicherheit.

Auf zu neuen Taten

bdw_lasertechnik_07Neugier, Forscherdrang, Disziplin und Ehrgeiz – das sind die Eigenschaften, die jeden Studenten der Studienrichtung Lasertechnik auszeichnen sollten. Auch wenn das Studium nicht immer einfach ist, können mit etwas Fleiß und genügend Interesse an der Naturwissenschaft jede Prüfung und alle Praktika gemeistert werden. Die Professoren sind immer für einen da. Selbst wenn eine Frage bereits zum fünften Mal gestellt wurde, stehen sie immer noch geduldig mit Rat und Tat zur Seite. Während an Unis die Physik mitunter sehr theorielastig vermittelt wird, bietet die Hochschule Mittweida den praktischen Hintergrund mit hervorragender Anlagen- und Messtechnik. Der Vorteil liegt auf der Hand. Lernstoff lässt sich am besten einprägen, wenn er nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch angewendet wird. Hierfür stehen zahlreiche Laseranlagen für verschiedenste Praktika während des Studiums zur Verfügung.

Geld verdienen leicht gemacht

bdw_lasertechnik_03Wer sich neben dem Studium ein paar Euros dazu verdienen will, der sollte beim Laserinstitut der Hochschule Mittweida (LHM) vorbei schauen. Dank umfangreicher Forschung gibt es genügend Hiwi-Stellen. Schon ab dem dritten Semester dürfen die Studenten an den Anlagen arbeiten. Zusammenhänge werden schnell verstanden und praktische Erfahrungen gesammelt. Im Endeffekt ein Nebenverdienst, der im Studium und bei Bewerbungen für Praktika und Abschlussarbeit nützt. Kellnern muss also nicht mehr sein und Zeit zum Lernen bleibt obendrein.

Fleiß hat seinen Preis

bdw_lasertechnik_08Das Laserinstitut kommt besonders begabten und engagierten Studenten noch weiter entgegen. So beteiligt sich das Laserinstitut am Deutschlandstipendium und vergibt selbst Leistungsstipendien. Seit 2011 gibt es den jährlich zu vergebenden und mit 1.000 Euro dotierten Mittweidaer Preis für Lasertechnik für die beste studentische Abschlussarbeit in der Lasertechnik.

Auch in der vorlesungsfreien Zeit gibt es die Möglichkeit sich weiterzubilden. Warum nicht Urlaub und Lernen verbinden? In Kooperation mit der TU Gabrovo in Bulgarien entstand in den letzten Jahren die Summer School LaserGab. Zwei Wochen lang widmen sich die Studenten der Lasermaterialbearbeitung. Sie haben neben Vorträgen die Chance mit Firmen ins Gespräch zu kommen.

Der Arbeitsmarkt ruft

bdw_lasertechnik_01Die Berufschancen eines Absolventen der Lasertechnik sind sehr gut, nicht zuletzt durch die breite Grundlagenausbildung im Bachelorstudiengang. Die Lasertechnik in Mittweida ist gut vernetzt. So gibt es allein in Mittweida vier potenzielle Arbeitgeber, wie die ACSYS Lasertechnik GmbH oder die LASERVORM GmbH.

Absolventen haben nach dem Bachelor of Science die Möglichkeit in die Wirtschaft oder in die Forschung und Entwicklung zu gehen. Wem beides liegt, der kann auch die goldene Mitte nehmen und die anwendungsspezifische Forschung wählen.

bdw_lasertechnik_04Der Master in Lasertechnik kann direkt im Anschluss an den Bachelorstudiengang absolviert werden. In vier Semestern bekommen die Studenten einen weiteren akademischen Abschluss und spezifische Kenntnisse über die Lasertechnik. Zudem wird im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsmodule gemeinsam im Team an neuen Projekten gearbeitet. Das erfolgt entweder im Laserinstitut oder in einer externen Firma. Interessant hierbei ist das breite Spektrum. Jeder hat Zeit und Raum seine Stärken im Studium zu finden. Planung, Entwicklung, Produktion und Prüfung – diesen Prozess durchlaufen die Studenten selbstständig in den Projekten.

Laserinstitut_der_Hochschule_Mittweida_kleinWer an den Master eine Promotion anschließen möchte, kann dies aufgrund zahlreicher Kooperationen mit Universitäten direkt hier an der Hochschule Mittweida.

Die Lasertechnik ist längst über die Grenzen von Mittweida hinaus bekannt. Im Jahr 2016 ist der Bau des neuen hochmodernen Institutsgebäudes beendet. Dann befindet sich eines der modernsten Laserinstitute Deutschlands in Mittweida.

 

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Forschungsgruppe Ultraschnelle Mikrobearbeitung mittels Hochleistungslaser | © André Streek

„Der Bedarf nach jungen Wissenschaftlern, die in der Region verbleiben, ist nach wie vor ungebrochen“, so Robby Ebert, Projektmanager des Laserinstituts. Besonders auf dem Gebiet der Lasertechnik zieht es viele junge Menschen immer noch weg aus Sachsen. Um genau das zu verhindern, gibt es seit 1957 den „Europäischen Sozialfonds (ESF)“, der durch die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft entstand.

Auch das Forschungsprojekt Ultraschnelle Mikrobearbeitung mittels Hochleistungslaser, kurz ULMI, profitiert von den Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Nachwuchsforscher an der Hochschule

Im Zeitraum vom  Oktober 2011 bis September 2014 haben es sich die Nachwuchsforscher zur Aufgabe gemacht, Lasertechnologien zur ultraschnellen Mikrobearbeitung zu entwickeln. Derzeit arbeiten an der Hochschule Mittweida neun Hochschulabsolventen in dem vom Europäischen Sozialfonds geförderten Projekt. Dabei kommen Technologien zur Anwendung wie Lasermikrosintern, Laserschweißen, Schichtauftrag mittels Laser und Laserschneiden. Um das Ganze voranzutreiben werden akustische Messverfahren, Simulationsverfahren und werkstofftechnische Methoden entwickelt und untersucht. Dafür stehen den Mitarbeitern für die drei Jahre insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Besondere am Projekt ist die fachübergreifende Zusammenarbeit von sechs Professoren der Fachgruppen Physik, Werkstofftechnik und Automatisierungstechnik.

Das gesamte Projekt wird durch Dipl.-Ing. (FH) André Streek koordiniert und von Professor Horst Exner geleitet. Nach Aussage von André Streek sind bereits die ersten sehr guten Ergebnisse zur Schallanalytik, schnellen Strahlschaltung, schnellen Übertragung und Speicherung von Daten, zum schnellen Aufzug und Verdichten von Pulver für das Sintern sowie zur komplexen Simulation von Laserprozessen zu verzeichnen.

Überregionales Interesse

Mittlerweile ist das Projekt auch über die Grenzen Mittweidas hinaus bekannt und stößt auf Interesse bei regionalen Firmen, wie der 3D-Micromac AG Chemnitz oder der Sitec GmbH Chemnitz. Auch überregionale Firmen wie Jenoptik Laser GmbH haben längst von dem Projekt Kenntnis genommen und zeigen Interesse.

Um junge Absolventen an die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft heranzuführen, dürfte mit diesem Projekt wohl ein erster Schritt getan sein. Wie sich das Projekt entwickelt, bleibt weiter spannend.

Isabel Berthold an der Laseranlage | © Martin Erler

Dass die Hochschule Mittweida viele interessante Studiengänge bietet, ist wohl nichts Neues! Doch die Meisten wissen nicht, dass es auch genügend Möglichkeiten gibt, Geld zu verdienen und zeitgleich praktische Erfahrungen zu sammeln – als studentische Hilfskraft oder als Projektmitarbeiter in Teilzeit.

Dieses Angebot überzeugte auch Isabel Berthold ein Studium der „Physikalischen Technik“ aufzunehmen. „Ich wollte von Anfang an gern etwas Technisches studieren, was meine Vorliebe für Naturwissenschaften mit der praktischen und technischen Anwendung verbindet“, erinnert sich die 23-Jährige, „Dabei war es mir sehr wichtig, dass ich während des Studiums bereits viele praktische Erfahrungen sammeln kann.“

Vom Studentenjob zum Projektmitarbeiter

Mit der Aufnahme zum Studium bewarb sich Isabel zeitgleich als studentische Hilfskraft am Laserinstitut der Hochschule Mittweida und wurde prompt angenommen. Der größte Vorteil an diesem Studentenjob war, dass sie gerade in der ersten Zeit viele Eindrücke auf dem Gebiet der Lasertechnik und ihrer Anwendung in der Materialbearbeitung gewinnen konnte. So fiel ihr später die Wahl für die Spezialisierungsrichtung „Lasertechnik“ leichter.

Dieses ist nun vier Jahre her und Isabel ist Mittweida treu geblieben. Mittlerweile befindet sich die Studentin im dritten Mastersemester und hat nichts bereut: „Im Studium der Lasertechnik ist vor allem die gute praktische Ausbildung hervorzuheben. In umfangreichen Praktika lernten wir Lasermaterialbearbeitungsprozesse und Lasermesstechnik kennen und konnten vieles eigenhändig ausprobieren und untersuchen. Durch das Laserinstitut der Hochschule ist dafür ja mehr als genügend technische Ausrüstung vorhanden.“

Die gesamte Ausbildung ist sehr breitbandig angelegt. Neben Grundlagen in Mathematik und Physik stehen auch die Fächer Elektrotechnik, Elektronik, Programmierung, Konstruktion und Werkstofftechnik auf dem Programm. Wem das zu trocken erscheint, kommt in den Praxismodulen auf seine Kosten.

Als studentische Hilfskraft im Laserinstitut beliefen sich ihre Aufgaben anfangs noch auf kleinere Zuarbeiten, wie die Auswertung von Strukturierungsversuchen. Heute bearbeitet sie eigenständig als Teilzeit-Angestellte Forschungsaufgaben des Projekts „Spintronik“. Auch ihre Bachelorarbeit fertigte Isabel am Laserinstitut an und erhielt dabei jederzeit Unterstützung durch ihren Betreuer. Und das scheint laut Isabel kein Ausnahmefall zu sein: „Die Zusammenarbeit hier ist sehr angenehm. Bei einem Problem findet man immer jemanden, der einem mit gutem Rat weiter hilft.“

Meistens lässt sich die Arbeit aber gut einteilen und sogar mit dem Studium vereinen, vor allem wenn es darum geht Praxisarbeiten zu schreiben.

Der Ehrgeiz hat sich ausgezahlt

2012 erhielt sie das „Deutschlandstipendium“. Für ihre Bachelorarbeit wurde sie ein Jahr zuvor mit dem „Mittweidaer Preis für Lasertechnik“ ausgezeichnet, der jedes Jahr für die besten Abschlussarbeiten vergeben wird.

Damit stellt Isabel keineswegs einen Einzelfall dar. Neben ihr arbeiten derzeit eine weitere Studentin als Teilzeit-Angestellte in einem Projekt sowie fünf Studenten als Hilfsassistenten im Institut, einige von ihnen sind ebenfalls für ihre Leistungen ausgezeichnet worden.

Neugierig geworden?

Generell kann sich jeder Student der Physikalischen Technik mit Spezialisierung auf Lasertechnik oder Photonik für eine Stelle am Laserinstitut bewerben. Eine gute Anlaufstelle ist Herr Ebert, der als Projektmanager den nötigen Überblick hat.

Eins sei noch gesagt: Eine solch familiäre Teamatmosphäre und Unterstützung im Studium wird man woanders kaum finden!

Prof. Horst Exner

Derzeit befindet sich der Neubau in der Planungsphase. Bis 2014/2015 soll dieser am Standort der alten Reithalle in Mittweida mit einer Gesamtfläche von 2500 m² fertiggestellt werden. Für das gesamte Bauvorhaben steht eine Summe von ca. 21 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit dem Konzept zur Ausrichtung der Laserforschung auf Hochrate- und Nanotechnologien in einem Instituts-Neubau konnte sich die Laserforschungsgruppe 2011 als eine von zwei Fachhochschule vor dem Wissenschaftsrat Deutschlands durchsetzen. Dies war ein ganz besonderer Ruhm, da ein Forschungsbau bisher nur an Universitäten vergeben wurde. Dem Ganzen folgte eine Ausschreibung des Sächsischen Immobilien- und Bau-Managements (SIB). Insgesamt wurden hierfür über 20 Vorschläge eingereicht.

Eine Auswahlkommission, bestehend aus der Kanzlerin der Hochschule, Frau Bäßler, dem Verantwortlichen für den Forschungsbau, Herrn Prof. Exner, sowie Vertretern aus dem SIB und dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, entschied sich nach zwei Durchgängen schließlich für den Entwurf vom „pbr Planungsbüro Rohling AG, Architekten und Ingenieure Jena“.

„Gegenwärtig wird der Gebäudevorschlag nach den konkreten Maßgaben des Laserinstitutes der Hochschule als zukünftiger Nutzer unter Aufsicht des SIB überarbeitet“, so Professor Exner. Bereits jetzt arbeiten alle erforderlichen Planer unter anderem für Belüftung, Statik und Elektrik zusammen, damit das Gebäude den besonderen Anforderungen der Laseranlagen gerecht wird. Mit einem zukunftsweisenden Energiemanagement der Laseranlagen durch Wärmerückgewinnung sollen die Betriebskosten niedrig gehalten werden. Bis Ende 2012 sollen die Planung sowie die Ausschreibung der einzelnen Baugewerbe abgeschlossen sein, so dass im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden kann.

Im neuen Laserinstitut soll sich insbesondere der Forschung im Nano- und Mikrobereich wie auch den Hochrate- Laserverfahren gewidmet werden. Dieses hat zur Folge, dass neue industrielle Bearbeitungsmethoden entstehen. Zudem ergeben sich mit den Forschungsmöglichkeiten neue Einsatzgebiete des Lasers in Industrie und Fertigung. Mit den dann vorhandenen neuen Büroarbeitsplätzen können noch mehr, auch internationale, Studenten und Absolventen in die Forschung eingebunden werden.

Zwar kann der Forschungsbau erst in naher Zukunft bewundert werden, aber eins lässt sich jetzt schon sagen: „Die Laserforschung in Mittweida“, so Prof. Exner, „steht mit diesem Bau im Rampenlicht ganz Deutschlands“.