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Akademisches Auslandsamt: Koordinator, Initiator und Ansprechpartner hinsichtlich aller Auslandsaktivitäten der Hochschule Mittweida: Die Mitarbeiterinnen des Akademischen Auslandsamts der HSMW unterstützen dich bei der Organisation deines Auslandssemesters und betreuen unsere internationalen Studenten und Studentinnen.

Alumni: alle ehemaligen Studierenden der Hochschule, die ihr Studium erfolgreich absolviert haben.

Bergfest: Findet im Mai statt. Du feierst es, wenn du die Hälfte deines Studiums absolviert hast. Das Bergfest hat in Mittweida eine sehr lange Tradition und wird offiziell mindestens seit den 1950ern gefeiert.

Campus: Hochschulgelände. Bei uns in Mittweida glücklicherweise zentral gelegen und zusammenhängend. Weite Wege sucht man hier vergebens.

Career Service: Unter anderem mit Workshops und Einblicken in verschiedene Unternehmen unterstützt der Career Service der HSMW seine Studierenden bei der Vorbereitung und dem Übergang in den Beruf. Du kannst schon im ersten Semester an den Angeboten teilnehmen. Außerdem findest du beim Career Service aktuelle Angebote für Praktika und Nebenjobs.

Credits: Auch Leistungspunkte genannt, werden für erfolgreich erbrachte Prüfungsleistungen vergeben. Sie wurden mit der Bologna-Reform einfgeführt und helfen dabei, die verschiedenen Studiengänge innerhalb Europas vergleichbar zu machen. Daher rührt auch ihr voller Name: European Credit Transfer System. Die Credit Points helfen dir daher auch dabei, unkompliziert für ein Semester im Ausland zu studieren.

Curriculum: Lehrplan (Inhalte, Lernziele und organisatorische Strukturen) eines Studiengangs.

Dekan/Dekanin ist das vom Fakultätsrat gewählte Oberhaupt einer Fakultät.

Dozent/Dozentin bildet zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Gruppe der Lehrenden.

Exmatrikulation: Ausschreibung, soll heißen „Abmeldung von der Hochschule“. Damit das nicht passiert, gibt’s an der HSMW verschiedene Hilfsangebote wie zum Beispiel Tutorien. Bei Problemen wendest du dich am besten vertrauensvoll an den Studierendenservice oder die Mitarbeiter deiner Fakultät.

Fakultät: Verwaltungseinheit einer Hochschule, Gruppe zusammengehörender Wissenschaften mit verschiedenen Studiengängen. An der HSMW gibt es fünf: Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Soziale Arbeit, Angewandte Computer- und Biowissenschaften sowie Medien.

Fachschaftsrat (FSR): Studentische Interessenvertretung der einzelnen Fakultäten, gewählte Studierende aus der Fachschaft.

Fachsemester: Die Anzahl der Semester, die du bereits an einer Hochschule in deinem aktuellen Studiengang studiert hast. Mit jedem neuen Semester erhöht sich die Zahl.

Gasthörer: Personen, die kein volles Studium absolvieren, sondern nur einzelne Angebote besuchen.

HiWi: Wissenschaftliche Hilfskraft. Das sind in der Regel Studentinnen und Studenten, die ihre Hochschule in der Forschung unterstützen und gleichzeitig frühzeitig Erfahrungen in der praktischen Arbeit sammeln – und sich damit nebenbei etwas Geld verdienen.

Hochschulsemester: Die Anzahl der Semester, die du bereits an einer Hochschule studiert hast. Mit jedem neuen Semester erhöht sich die Zahl.

Hochschulkommunikation: Die Hochschulkommunikation koordiniert Öffentlichkeitsarbeit und Marketing der Hochschule und berät die studentischen Projekte. Hast du also ein Projekt, das du an die Medien oder über Social Media verbreiten willst, nimm Kontakt auf!

HSMWshop: Viele, die an der HSMW studieren, fühlen sich mit der Hochschule verbunden – und wollen das zeigen. Hoodies, Jacken, Blöcke, Stifte und vieles mehr gibt es im Onlineshop und zu Informationszentrum von Stadt und Hochschule, dem T9, zu erwerben.

Immatrikulation: Einschreibung, die Anmeldung an der Hochschule.

Kanzler/Kanzlerin ist das Oberhaupt der Hochschulverwaltung.

Kolloquium: Wissenschaftliches Gespräch, Zusammenkunft, Beratung zu speziellen Themen zwischen Fachleuten.

Kommilitonen sind deine Studienkolleginnen und Studienkollegen.

Rückmeldung ist die Erklärung, dass du dein Studium im folgenden Semester fortsetzen willst. Das geschieht mittels Zahlung des Semsterbeitrags – du bekommst rechtzeitig per Mail weitere Infos.

SHK: Studentische Hilfskraft. Siehe HiWi.

Studiendekan/Studiendekanin sind die Verantwortlichen für einen Studiengang.

Tutorium wird meist von Studenten aus höheren Semestern geleitet. In einem Tutorium werden die Inhalte der Vorlesung genauer besprochen, Probeaufgaben für Klausuren gelöst und Fragen zum Stoff geklärt. Unbedingt empfehlenswert!

Vorlesungsverzeichnis: Auflistung aller Vorlesungen, Seminare und Tutorien.

Zugangsvoraussetzungen: Bedingungen, die ein Bewerber erfüllen muss, um ein bestimmtes Studium aufzunehmen. Die Zugangsvoraussetzungen für einen Studiengang sind in der jeweiligen Prüfungsordnung beschrieben.

Als Mitglied des Studentenrats engagierst du dich für deine Kommilitonen und bildest die Schnittstelle zwischen Studierenden, Professorenschaft und Hochschulverwaltung.

Der Studentenrat (StuRa)

Der StuRa ist die höchste Instanz der studentischen Selbstverwaltung. Gewählt aus den Mitgliedern der Fachschaftsräte (FSR) der einzelnen Fakultäten ist er Schnittstelle zwischen Studierenden, Professorenschaft und Hochschulverwaltung. Er ist deshalb dein Ansprechpartner bei Problemen, die vom FSR allein nicht gelöst werden können. Der StuRa kümmert sich außerdem um die Organisation und Förderung sportlicher und kultureller Veranstaltungen, die Unterstützung studentischer Projekte und gestaltet etwa durch die Mensapartys und Exkursionen Teile deines Studienalltags mit.

Damit der StuRa all dies tun kann, fließt ein Teil der Semesterbeiträge von allen Studierenden in die Bereiche Kultur, Sport, Internationales, Soziales und Öffentlichkeitsarbeit. Die Beiträge dienen somit auch dazu, deine eigenen studentischen Projekten und Veranstaltungen zu ermöglichen.

Der StuRa tagt zweimal im Monat, um über Anträge zu beraten und abzustimmen, sowie aktuelle Themen zu diskutieren. Auch hier heißt es: Engagieren, mitreden und einsetzen. Wer nichts tut, kann zwar meckern, wird aber nichts zum Besseren verändern. Weitere Informationen über den StuRa erhältst du auf der Website, bei Facebook und Instagram.

Der Fachschaftsrat (FSR)

Die Fachschaftsräte sind dein erster Ansprechpartner bei Problemen. Jede Fakultät hat einen eigenen FSR, der aus den studentischen Vertretern deiner Fakultät besteht. Wer sie sind? Vielleicht bald du, denn jeder Studierende kann sich für die Wahl bewerben. Der FSR besteht eben idealerweise nicht nur aus Studierenden höherer Semester, sondern auch aus Erst- und Zweitsemestern, da diese aktuelle Probleme direkt erfahren und somit Vorschläge für Verbesserungen einbringen können.

Die Mitglieder der FSR beschäftigen sich insbesondere mit der Gestaltung und Verbesserung des Campus- und Studentenlebens. Dazu gehört die beratende und finanzielle Unterstützung von Projekten aus den Fakultäten und das Vermitteln zwischen Studierenden und Professoren bei Problemen. Wichtig für Bafög-Empfänger: Durch Gremienarbeit kannst du länger Zahlungen erhalten – bis zu drei Semester über die Regelstudienzeit hinaus.

Mehr Tipps, wie du dein Studentenleben in Mittweida gestalten kannst, findest du in der Übersicht.

Beim Studierendenservice werden die Einschreibungen in Module und Prüfungen organisiert, deine Noten registriert und Krankenscheine entgegengenommen. Deine Rückmeldung vor jedem neuen Semester bearbeitet ebenfalls der Studierendenservice und einen Antrag auf Beurlaubung oder Exmatrikulation reichst du hier ein.

Du benötigst eine Notenübersicht, eine Bescheinigung fürs BAföG-Amt oder hast Fragen zur Prüfungsordnung? Dann bist du hier richtig!

Auch bei Problemen im Studium und persönlichen Angelegenheiten kann neben dem Fachschaftsrat und der Sozialkontaktstelle der Studierendenservice deine erste Anlaufstelle sein.

Bevor du persönlich Kontakt aufnimmst, hilft oft ein Blick auf die Website. Denn viele Informations- und Serviceangebote gibt’s auch digital. Studienbescheinigungen kannst du auf der Website direkt herunterladen, deinen Notenspiegel unkompliziert einsehen und deine Kontaktdaten schnell aktualisieren.

Wenn du weitere Fragen hast, steht dir im Studierendenservice eine kompetente Mitarbeiterin mit Rat und Tat zur Seite. Jede Mitarbeiterin des Studierendenservice kümmert sich um eine Fakultät. Wer für dich die richtige Ansprechpartnerin ist, kannst du der folgenden Liste entnehmen:

  • Angewandte Computer- und Biowissenschaften:
    Viola Lehmann
    Tel.: +49 3727 58-1313
    studcb@hs-mittweida.de
    Raum 1-108 A
  • Ingenieurwissenschaften:
    Anja Volland
    +49 3727 58-1020
    stud-inw@hs-mittweida.de
    Raum 1-108 A
  • Medien:
    Stefanie Jahr und Martina Lehmann
    stud-me@hs-mittweida.de
    +49 3727 58-1499
    Raum 1-103 A
  • Soziale Arbeit:
    Erika Thieme
    stud-sw@hs-mittweida.de
    Mo:
    +49 3727 58-1214
    Raum 1-105 A
    Di-Fr:
    +49 3727 58-1771
    Raum 39-103
  • Wirtschaftsingenieurwesen/Institut für Wissenstransfer und Digitale Transformation:
    Bianka Löwe
    stud-wi@hs-mittweida.de
    +49 3727 58-1214
    Raum 1-105 A

Weitere Beratungsangebote der Hochschule Mittweida und des Studentenwerks Freiberg findest du in der Übersicht.

Die Hochschule Mittweida und das Studentenwerk unterstützen Studierende mit Kindern, indem sie Betreuung in unmittelbarer Campusnähe ermöglichen.

Dass ein Studium nicht geradlinig verläuft, ist normal. Lebensbedingungen verändern sich – persönlich oder familienbedingt. Das könnte zum Problem werden, wenn du keine Unterstützung bekommst.

Die Hochschule Mittweida verfolgt jedoch entschlossen das Ziel der Bildungschancengleichheit. Deshalb hat sie die Sozialkontaktstelle (SKS) geschaffen, die dich in besonderen Studiensituationen unterstützt.

Die Sozialkontaktstelle bietet Service für Hochschulangehörige mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen sowie für Studierende und Mitarbeiter mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung.

Studierende mit Kindern

Studierende mit Kindern berät die Sozialkontaktstelle zu zu finanziellen Hilfen für Studierende, Mutterschutz, Elternzeit und unterstützt bei der Selbstorganisation im Studium. Die Mitarbeiter vermitteln Kinderbetreuungsangebote in Hochschulnähe und bieten in besonderen Situationen Notfallbetreuungen an.

Mehrere Eltern-Kind-Räume auf dem Campus, Kinderecken in Mensa, Bibliothek und Haus 3 sowie ein Willkommenpaket von der HSMW und Begrüßungsgeld vom Studentenwerk für Neugeborene sind zwar nicht direkt ein Angebot der SKS, erleichtern das Studieren mit Kind an der Hochschule Mittweida aber zusätzlich.

Viel regeln schon die sächsischen Gesetze: Bis zu vier Urlaubssemester sind etwa möglich, um Kinder zu betreuen. Aber du willst ja studieren. Deshalb gibt es für Studierende mit Kind den Nachteilsausgleich. Unter anderen kann das Studium flexibler gestaltet werden, womit die Betreuung der Kinder parallel zum Studium mit seinen Prüfungen und Hausarbeiten einfacher zu realisieren wird.

Pflege von Angehörigen

Die Pflege von Angehörigen erfordert Zeit und Kraft. Und sie ist ein Teil des Lebens. Als Hochschule mit festen Wurzeln in der Region, ermöglichen wir denen, die sich um ihre Angehörigen kümmern, ihren wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft mit einem Studium zu vereinen.

Wie das geht? Die Sozialkontaktstelle unterstützt dich, in dem sie dich zu gesetzlichen Grundlagen, Finanzierung sowie häuslicher und stationärer Pflege verät und dir die richtigen Anlaufstellen vermittelt. Auch für Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen 1. Grades kann ein Nachteilsausgleich helfen, die besondere Lebenslage mit dem Studium zu vereinen.

Studierende mit Beeinträchtigungen

Mit gezielten Maßnahmen trägt die Sozialkontaktstelle dazu bei, Studierende mit Beeinträchtigungen und/oder chronischen Erkrankungen in der Hochschule zu integrieren. Die Sozialkontaktstelle berät hierbei etwa, wie die Unterstützung in Studium und Alltag organisiert werden kann. Sie gewährt technische Unterstützung, etwa durch die Ausleihe von digitalen Leselupen und Hörverstärkern. Sie hilft persönlich, zum Beispiel beim Umgang mit Ämtern und anderen Institutionen.

Macht es die Situation erforderlich, können Studierende eine Anpassung der Prüfungsbedingungen auf ihre Bedürfnisse beantragen. Das erfolgt mit dem Nachteilsausgleichs. Er hilft, den Studienalltages mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung zu bewältigen. Hierbei werden bei einem Beratungsgespräch individuelle Maßnahmen erarbeitet und anschließend umgesetzt, wenn eine konkrete Benachteiligung vorliegt. Beispielsweise ist es möglich, die fürs Ablegen einer Prüfung verfügbare Zeit zu verlängern.

Ansprechpartner sind unsere staatlich anerkannten Sozialarbeiter, Melanie Kilger und Steve Sokol. Sie sind per E-Mail (sozialkontaktstelle@hs-mittweida.de) oder per Telefon ( +49 3727 58-1382 oder +49 179 8 16 63 90) für dich erreichbar. Ausführliche Infos zu Sprechzeiten, Beratungsterminen und den gesamten Unterstützungsangeboten der Sozialkontaktstelle gibt es auf der Website.

Alle Beratungsangebote der Hochschule Mittweida und des Studentenwerks Freiberg findest du in der Übersicht.

Die Studienberatung ist dein Ansprechpartner für Studieninhalte und Zugangsvoraussetzungen.

Die Studienberatung ist dein Ansprechpartner für Studieninhalte und Zugangsvoraussetzungen.

Allgemeine Studienberatung

Am Telefon, per E-Mail, Whatsapp oder im persönlichen Gespräch hilft dir die Studienberatung der Hochschule Mittweida, den für dich richtigen Studienagang zu finden. Sie gibt dir Auskunft über Studieninhalte und Zugangsvoraussetzungen, über Fristen und Bewerbungsunterlagen sowie den Ablauf der Auswahlverfahren. Solltest du im Verlauf des Studiums einen Studiengangwechsel in Betracht ziehen, informiert sie dich über den Ablauf und mögliche Alternativen. Auch bei der Wahl eines weiterführenden Diplom- oder Masterstudiums kannst du dich an unsere Studienberatung wenden. Wichtig: Vereinbare für eine individuelle Studienberatung bitte einen Termin.

Ansprechpartner:

Frances Gritz M.Sc.
Maximilian Benda B.A.
03727 58-1309
studienberatung@hs-mittweida.de
Haus 1 | Raum 1-014 B
www.hs-mittweida.de/studienberatung

Fachstudienberatung

Bei fachspezifischen Fragen während des gesamten Studienverlaufs hilft dir dein fachbezogener Studienberater. Hier informierst du dich über die Wahl der passenden Fachvertiefungsrichtung oder den günstigsten Zeitpunkt für ein Auslandssemester. Deinen Fachstudienberater findest du auf der Webseite deines Studiengangs.

Alle Beratungsangebote der Hochschule Mittweida und des Studentenwerks Freiberg findest du in der Übersicht.

In einer finanziellen Notlage steht dir das Studentenwerk zur Seite.

In einer finanziellen Notlage steht dir das Studentenwerk zur Seite.

Das Darlehen des Studentenwerks

Solltest du aufgrund unglücklicher Umstände kurzfristig in eine finanzielle Notlage geraten – zum Beispiel wenn sich die Bafög-Zahlung verspätet, die Nebenkostennachzahlung höher als gedacht ausfallen – kannst du beim Studentenwerk ein Darlehen in Höhe von maximal 400 Euro beantragen. Dieses ist unabhängig von deinem Einkommen und Vermögen und kann parallel zum Bafög bezogen werden. Du kannst das Darlehen zu den Sprechzeiten von Frau Geyer beantragen, sie ist dienstags (von Februar bis Juli nur in der 1. und 3. Woche jedes Monats) in der Außenstelle Mittweida des Studentenwerks Freiberg erreichbar. Du findest sie im Wohnheim 3 (Am Schwanenteich 8, 09648 Mittweida). Oder telefonisch: 03731 383289. Oder per E-Mail.

Wer kann das Darlehen beantragen?

Grundsätzlich kann jeder Student das Darlehen beantragen, der an durch das Studentenwerk Freiberg betreuten Hochschuleinrichtungen studiert. Das ist neben der Hochschule Mittweida noch die TU Bergakademie Freiberg. Für die Bearbeitung brauchst du lediglich eine gültige Immatrikulationsbescheinigung und einen Personalausweis bzw. einen gültigen Aufenthaltstitel.

Wie sind die Verzinsung und Rückzahlung geregelt?

Die Rückzahlung sollte maximal neun Monate nach der Auszahlung entweder in einem Betrag oder ratenweise erfolgen. Bei Einhaltung der Rückzahlungsbedingungen fallen keine Zinsen an.

Der Härtefonds des Deutschen Studentenwerks e.V.

Wenn du in einer größeren wirtschaftlichen Notsituation steckst und diese Notlage durch andere private oder staatliche Träger kurzfristig nicht gelindert werden kann, kannst du den Härtefonds des Deutschen Studentenwerks beantragen. Die Kredithöhe beläuft sich auf maximal das 12-fache des monatlichen Bafög-Regelsatzes für Studierende, die außerhalb des Elternhauses leben (derzeit 7.788 Euro). Die Darlehenslaufzeit beträgt höchstens 60 Monate und beginnt mit dem Monat der Auszahlung der ersten Rate. Die richtige Ansprechpartnerin dafür ist Cornelia Kneip vom Studentenwerk Freiberg, die du ebenfalls im Beratungscenter in Wohnheim 3 (Am Schwanenteich 8) findest: Sie ist 14-tätig von 10 bis 14.30 Uhr und nach Vereinbarung verfügbar. Auch telefonisch: 03731 383202.

Wer kann den Härtefonds beantragen?

Grundsätzlich kann jeder Student der durch das Studentenwerk Freiberg betreuten Hochschuleinrichtungen das Darlehen beantragen. Nach dem Erlangen eines berufsqualifizierenden Abschlusses verfolgte Promotionen, Aufbau- oder Zweitstudiengänge sind allerdings nicht förderfähig.

Wie sind die Verzinsung und Rückzahlung geregelt?

Die Rückzahlung muss spätestens sechs Monate nach Auszahlung der letzten Rate beginnen und die monatlichen Tilgungsraten müssen mindestens 55€ betragen. Das Darlehen wir bei Einhaltung der Vergabebedingungen nicht verzinst. Zur Sicherung des Darlehens ist allerdings eine selbstschuldnerische Bürgschaft oder Bankbürgschaft zu hinterlegen.

Weitere Möglichkeiten, wie du dein Studium finanzieren kannst, findest du in der Übersicht.

An der Hochschule kannst du als studentische Hilfskraft arbeiten.

An der Hochschule kannst du als studentische Hilfskraft arbeiten.

Neben dem HSMW-Careernet findest du während des Studiums auch auf den Aushängen in der Mensa oder über die Website des Studentenwerks einige Angebote, die dir ein wenig Einkommen bescheren. So könntest du auf der einen oder anderen Mensa-Party hinter der Bar stehen. Bars, Restaurants und Eis-Cafés sind vor allem im Sommer an motivierten studentischen Aushilfen interessiert, die hiesigen Supermarktfilialen suchen gelegentlich Unterstützung.

Auch die Hochschule ist ein beliebter Arbeitgeber. Als studentische Hilfskraft kannst du zum Beispiel deinen Fachbereich bei der Forschung und Lehre unterstützen oder die Bewerbung der Studienangebote mitgestalten (Bei Interesse: Schreib uns eine Mail an kommunikation@hs-mittweida.de ;-) ).

Die Tätigkeit in Fakultät und/oder Hochschulmanagement kann dir frühzeitig einen breiten Einblick in potenzielle Arbeitsfelder geben und ist eine nette Referenz auf dem Lebenslauf. Wenn du dich mit der Jobsuche nicht nur auf Mittweida beschränken willst, bietet auch das Jobportal der TU Chemnitz einige Möglichkeiten für Studierende, sich Geld dazu zu verdienen. Die Stadt ist schließlich in nur 20 Minuten mit der Straßenbahn erreichbar.

Was kommt als Nebenjob in Frage?

  • Studentische Hilfskraft an der Uni
  • Mensa-Partys oder Studentenclub
  • Bars, Restaurants, Cafés
  • Supermarktfilialen
  • Nebenjobs in Chemnitz

Hier findest du deinen Nebenjob:

Weitere Möglichkeiten, wie du dein Studium finanzieren kannst, findest du in der Übersicht.

Ein Studienkredit unterstützt dich bei der Finanzierung deiner Lebenshaltungskosten.

Wo liegt der Unterschied zwischen Bafög, Studien- und Ratenkredit?

Anders als beim Bafög, das als zinsloses Darlehen vergeben wird, zahlen Studentinnen und Studenten für einen Studienkredit Zinsen. Sie zahlen also immer mehr Geld zurück, als sie erhalten haben. Es gibt verschiedene Arten von Studienkrediten: Zum einen werden diese in staatliche und privatwirtschaftliche Angebote unterteilt. Zum anderen unterscheidet man nach dem Förderungsumfang – Studienbeitragsdarlehen für Studiengebühren an öffentlichen Hochschulen und Studienkredite für Lebenshaltungskosten.

Welche Banken bieten Studienkredite an?

Der bekannteste Vermittler von Studienkrediten ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), welche neben einem Erst- oder Zweitstudium auch die Finanzierung eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudium sowie einer Promotion unterstützt. Dieses Studentendarlehen wird vom Staat subventioniert, wodurch geringere Zinsen anfallen. Mit dem KfW-Studienkredit kannst du monatlich zwischen 100 und 650 Euro erhalten und je nach Art des Studiums 6 bis 14 Semester gefördert werden. Du kannst ihn online bei der staatlichen Förderbank beantragen.

Neben der KfW bieten auch einige Direktbanken, Regionalbanken und Sparkassen eigene Studienkredite an. Darüber hinaus vergeben Spezialbanken oft günstige Finanzierungsangebote für bestimmte Studienrichtungen. Das Angebot an Studienkrediten ist also divers. Wenn du dich prinzipiell für einen solchen Kredit interessierst, empfehlen wir dir den CHE-Studienkredit-Test, der jährlich aktualisiert wird und eine gute Übersicht über die verschiedenen Studienkredite bietet.

Wer kann einen Studienkredit beantragen?

Im Gegensatz zum Bafög spielt das Einkommen deiner Eltern bei einem Studienkredit keine Rolle. Trotzdem gibt es bestimmte Grundvoraussetzungen, die bei der Beantragung eines Studienkredites erfüllt sein müssen. Dazu gehört, dass du zum Zeitpunkt der Antragstellung einerseits bereits 18 Jahre alt bist, andererseits die Altersgrenze aber nicht überschreitest. Diese variiert je nach Anbieter. Oft liegt das Höchstalter bei 30 Jahren – bei der KfW sind es 44 Jahre. Du musst zudem in der Regel einen ständigen Wohnsitz in Deutschland und eine gute Zahlungsmoral vorweisen können. Neben den persönlichen Voraussetzungen stellen die Banken teils weitere Anforderungen, über die du dich im Voraus ausreichend informieren solltest.

Weitere Möglichkeiten, wie du dein Studium finanzieren kannst, findest du in der Übersicht.