Die Hochschule Mittweida und das Studentenwerk unterstützen Studierende mit Kindern, indem sie Betreuung in unmittelbarer Campusnähe ermöglichen.

Dass ein Studium nicht geradlinig verläuft, ist normal. Lebensbedingungen verändern sich – persönlich oder familienbedingt. Das könnte zum Problem werden, wenn du keine Unterstützung bekommst.

Die Hochschule Mittweida verfolgt jedoch entschlossen das Ziel der Bildungschancengleichheit. Deshalb hat sie die Sozialkontaktstelle (SKS) geschaffen, die dich in besonderen Studiensituationen unterstützt.

Die Sozialkontaktstelle bietet Service für Hochschulangehörige mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen sowie für Studierende und Mitarbeiter mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung.

Studierende mit Kindern

Studierende mit Kindern berät die Sozialkontaktstelle zu zu finanziellen Hilfen für Studierende, Mutterschutz, Elternzeit und unterstützt bei der Selbstorganisation im Studium. Die Mitarbeiter vermitteln Kinderbetreuungsangebote in Hochschulnähe und bieten in besonderen Situationen Notfallbetreuungen an.

Mehrere Eltern-Kind-Räume auf dem Campus, Kinderecken in Mensa, Bibliothek und Haus 3 sowie ein Willkommenpaket von der HSMW und Begrüßungsgeld vom Studentenwerk für Neugeborene sind zwar nicht direkt ein Angebot der SKS, erleichtern das Studieren mit Kind an der Hochschule Mittweida aber zusätzlich.

Viel regeln schon die sächsischen Gesetze: Bis zu vier Urlaubssemester sind etwa möglich, um Kinder zu betreuen. Aber du willst ja studieren. Deshalb gibt es für Studierende mit Kind den Nachteilsausgleich. Unter anderen kann das Studium flexibler gestaltet werden, womit die Betreuung der Kinder parallel zum Studium mit seinen Prüfungen und Hausarbeiten einfacher zu realisieren wird.

Pflege von Angehörigen

Die Pflege von Angehörigen erfordert Zeit und Kraft. Und sie ist ein Teil des Lebens. Als Hochschule mit festen Wurzeln in der Region, ermöglichen wir denen, die sich um ihre Angehörigen kümmern, ihren wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft mit einem Studium zu vereinen.

Wie das geht? Die Sozialkontaktstelle unterstützt dich, in dem sie dich zu gesetzlichen Grundlagen, Finanzierung sowie häuslicher und stationärer Pflege verät und dir die richtigen Anlaufstellen vermittelt. Auch für Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen 1. Grades kann ein Nachteilsausgleich helfen, die besondere Lebenslage mit dem Studium zu vereinen.

Studierende mit Beeinträchtigungen

Mit gezielten Maßnahmen trägt die Sozialkontaktstelle dazu bei, Studierende mit Beeinträchtigungen und/oder chronischen Erkrankungen in der Hochschule zu integrieren. Die Sozialkontaktstelle berät hierbei etwa, wie die Unterstützung in Studium und Alltag organisiert werden kann. Sie gewährt technische Unterstützung, etwa durch die Ausleihe von digitalen Leselupen und Hörverstärkern. Sie hilft persönlich, zum Beispiel beim Umgang mit Ämtern und anderen Institutionen.

Macht es die Situation erforderlich, können Studierende eine Anpassung der Prüfungsbedingungen auf ihre Bedürfnisse beantragen. Das erfolgt mit dem Nachteilsausgleichs. Er hilft, den Studienalltages mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung zu bewältigen. Hierbei werden bei einem Beratungsgespräch individuelle Maßnahmen erarbeitet und anschließend umgesetzt, wenn eine konkrete Benachteiligung vorliegt. Beispielsweise ist es möglich, die fürs Ablegen einer Prüfung verfügbare Zeit zu verlängern.

Ansprechpartner sind unsere staatlich anerkannten Sozialarbeiter, Melanie Kilger und Steve Sokol. Sie sind per E-Mail (sozialkontaktstelle@hs-mittweida.de) oder per Telefon ( +49 3727 58-1382 oder +49 179 8 16 63 90) für dich erreichbar. Ausführliche Infos zu Sprechzeiten, Beratungsterminen und den gesamten Unterstützungsangeboten der Sozialkontaktstelle gibt es auf der Website.

Alle Beratungsangebote der Hochschule Mittweida und des Studentenwerks Freiberg findest du in der Übersicht.

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