Von wegen Permanentmarker….

Schon ein Drittel meines Studiums habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Ein Jahr ist seit Studienbeginn vergangen und ich kann auf viele wertvolle Erfahrungen zurückblicken. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ein großer Schritt in Richtung Zukunft ist geschafft.

PermanentmarkerVor einem Jahr war ich stolz auf meinen ersten eigenen Laborkittel und gespannt auf das erste Semester als Student. Heute blicke ich auf mein erstes Studienjahr zurück und kann selbst kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht.

So viel Theorie wie im ersten Semester Biotechnologie/Bioinformatik zu finden war, so viel Praxis beinhaltete das zweite Semester. Endlich gesellten sich zu den bereits vorhandenen Chemie-Praktika die Biotechnologie- sowie Physik-Praktika. Neben weiteren bioinformatischen Einblicken in Bezug auf das Erlernen der Programmiersprache Java, sammelten wir erste Erfahrungen was Arbeit und Umgang im Labor bedeutet. Und da kam dann zum Glück auch endlich mein Permanentmarker zum Einsatz. Den, das wurde in der ersten Studienwoche besonders betont, sollte sich jeder so schnell wie möglich zulegen und immer dabei haben. Ein halbes Jahr habe ich ihn nicht gebraucht, aber jetzt ist er wirklich unersetzbar. Ob es nun um die Unterscheidung von Hefe-und Bakterienkulturen oder verschiedener Wasserproben ging, mein Permanentmarker kam, genau wie bei der Herstellung von Ethanol, stets zum Einsatz.

Im zweiten Semester verstärkte sich der Kontakt zu den Studierenden des höheren Semesters. Es galt den gemeinsamen Feind, die Stochastik-Prüfung, erfolgreich zu schlagen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann man doch von Glück reden so manch gute Tipps der „erfahreneren“ Studenten bekommen zu haben. So wurde auch Physik nicht zu einem allzu großen Monster. Ich hoffe, dass die geknüpften Bekanntschaften auch in den nun folgenden Semestern erhalten bleiben und für viel Freude und Zusammenhalt unter den Studenten des Studiengangs Biotechnologie/ Bioinformatik sorgen.

Ob es nun die verwirrenden Mathevorlesungen oder die intensiven Chemieseminare waren. Mein positiver Eindruck der Hochschule Mittweida und speziell der Lehrenden des Studiengangs Biotechnologie/ Bioinformatik hat sich bestätigt. Egal wie schwer und undurchsichtig die Vorlesungen schienen, man war nie allein. Immer war jemand mit mindestens einem offenen Ohr und einer bereits fast perfekten Lösung in der Nähe. Ich war während der vergangenen Monate immer wieder aufs Neue erstaunt, wie viel Verständnis, Geduld und Freude einem Student entgegen gebracht wird. Ich hätte nicht gedacht dass man während eines Programmierseminars so viel Spaß haben kann. Man merkt, dass die Mitarbeiter Freude an ihrer Arbeit haben und diese auch weitergeben wollen. Schade, dass diese bei den Studenten nicht immer auf fruchtbaren Boden fällt. Ich freue mich jedenfalls schon auf das neue Semester, die Arbeit im Labor und meine Praktika, von denen ich dann wieder berichten kann.

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