Salut, ça va chérie

Ein Semester im Ausland zu studieren ist der Traum vieler junger Menschen. Nur für wenige geht dieser in Erfüllung. Anna Kirchner zog es im letzten Semester mit Hilfe des Erasmus-Stipendiums hinaus in die Ferne – ins französische Saint-Étienne.

Bienvenue | © Anna Kirchner

Angefangen hatte alles im letzten Sommersemester als sich die Medienstudentin kurzfristig dazu entschloss, ein Auslandssemester in Frankreich zu verbringen. Dabei war es ihr wichtig sich nicht nur auf die französische Sprache zu beschränken, sondern auch ihre Kenntnisse in Englisch zu erweitern. Gesagt, getan. Bei der Suche nach einer passenden Partneruni fiel die Wahl schließlich auf die École Superieure de Commerce de Saint-Étienne.

 

Dann war es soweit

I beg young people to travel | © Anna Kirchner

I beg young people to travel | © Anna Kirchner

Schon waren die Vorbereitungen für den Auslandsaufenthalt in vollem Gange. Neben Frau Dienerowitz vom Auslandsamt, bekam sie Unterstützung von der Gastuniversität, die im Vorfeld alles vorbereitete und bei Fragen jederzeit zur Verfügung stand.

Von September bis Dezember belegte Anna dann Fächer an der englischen Business School. Dabei beschränkte sie sich nicht, wie in Deutschland üblich, auf eine Studienrichtung, sondern schnupperte sowohl in Bachelor- als auch Master-Modulen hinein. Fächer wie Intercultural Management und Science pour le Manager fanden sich auf Annas Stundenplan wieder.

Zusammen ist man weniger allein

Der Vier-Jahreszeiten-Baum | © Anna Kirchner

Ihre Anfangszeit in Frankreich beschreibt Anna rückblickend als spannend. „Ich habe nicht wirklich viel Französisch sprechen können als ich ankam. Es war ein Abenteuer mich kommunikativ zurecht zu finden“, erzählt Anna, „Durch die recht überschaubare Erasmus-Gruppe war ich nie alleine und lernte viel. Wir haben uns gegenseitig viel unterstützt!“

Die Gruppe erwies sich auch als äußerst hilfreich, wenn es um die Freizeitgestaltung ging, denn gemeinsam wurde viel unternommen. Aber auch von den Franzosen wurde Anna von Anfang an sehr herzlich und interessiert aufgenommen. Bei Fragen zum Vorlesungsstoff und Abläufen an der Uni waren sie eine große Hilfe.

 

Das Leben genießen

Lichterfest in Lyon | © Anna Kirchner

Französisches Flair spürt ein Jeder am besten, in dem er durch die französischen Straßen und Gassen flaniert – wo Cafés am Straßenrand mit verführerischen Kreationen locken und französische Worte durch die Luft schweben. So versprüht auch Saint-Étienne seinen ganz eigenen Charme. „Saint-Étienne bietet jede Menge Freizeitmöglichkeiten und Lyon ist als wirklich schöne Stadt auch nicht weit“, beschreibt Anna, „Eines der schönsten Erlebnisse war für mich das Lichterfest in Lyon. Dies findet Anfang Dezember statt. Dabei werden in ganz Lyon werden die historischen Gebäude thematisch mit unzähligen Lightshows beleuchtet. Zudem stehen in nahezu allen Fenstern Kerzen. Es war zwar unbeschreiblich viel los. Aber es hat sich definitiv gelohnt.“

Auslandserfahrungen verändern Menschen

Fête des Lumières à Lyon | © Anna Kirchner

„Für mich war es nicht mein erster längerer Auslandsaufenthalt, aber auch dieses Mal kann ich sagen: es lohnt sich. Man lernt sich auf eine ganz besondere Art neu kennen, kann vielleicht sein Leben mal aus einer anderen Perspektive betrachten und das ist sehr viel Wert“, resümiert Anna.

Gelohnt hat sich in der Tat das ganze Semester für die Medienstudentin. Die Frage, ob es auch schlechte Erfahrungen in Frankreich gab, verneint Anna lachend. So fühlte sie sich doch in Frankreich wie zu Hause und wäre gerne noch länger geblieben. Rückblickend würde sie immer wieder nach Saint-Étienne gehen und kann nur jedem Studenten empfehlen eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen. Allein die ganzen Erlebnisse und die Chance sollte niemand versäumen.

 

 

Britta

Nach einem abgeschlossenen Bachelor-Studium der Sozialen Arbeit, entschied ich mich für ein Zweitstudium -Medienmanagement- an der Hochschule Mittweida. Nachdem ich ein Semester in Frankreich studierte, arbeite ich nun nebenbei im Hochschulmarketing.

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