Fachschaftsrat der Fakultät MNI

Die Hochschule hat zwei Gremien die nur durch Studenten besetzt werden. Das sind zum einen die Fachschaftsräte (FSR) und zum anderen der Studentenrat (StuRa). Für jede der sechs Fakultäten der Hochschule gibt es einen eigenen Fachschaftsrat, der sich aus jeweils zehn Personen zusammensetzt. Die Mitglieder der Fachschaftsräte werden von den Studenten der Fakultät gewählt und können aus allen Fachgruppen stammen. Dabei gibt es keine festgesetzte Anzahl für die Besetzung aus den Fachgruppen. Die zehn Kandidaten mit den meisten Stimmen stellen den Fachschaftsrat. Der Studentenrat setzt sich immer aus zwei Mitgliedern der Fachschaftsräte jeder Fakultät zusammen. So sind im Idealfall 12 Mitglieder im Studentenrat vertreten.

Obwohl die Struktur eigentlich sehr simpel ist, wissen viel zu wenige Studenten darüber Bescheid. Bei den Wahlen kommt es so gut wie nie zu einem echten Wahlkampf. Eigentlich schade, denn in diesen Gremien kann mit wenig Zeiteinsatz viel erreicht werden.

Finanziert wird der Studentenrat über den Studentenschaftsbeitrag aus den Semesterbeiträgen, die jeder Student zu Beginn eines Semesters zahlt. Mit diesen Geldern werden viele Projekte für Studenten finanziert und unterstützt. So werden Partys und Veranstaltungen, wie die Semesterauftaktparty oder die Erstsemesterparty, ausgerichtet. Das Campusfestival und andere Medienprojekte werden ebenso von uns unterstützt wie TMM, das Formula Student Team der Hochschule Mittweida. Auch der Cosmopolitan Club und der Studentenclub werden in besonderen Fällen finanziell abgesichert. Zudem geht ein Anteil der Beiträge an das Mittweidaer CampusNet, das verantwortlich für die Netzwerkanschlüsse in den Wohnheimen des Studentenwerks ist. Aus den Geldern für den Studentenrat werden auch die Fachschaften mit einem Budget ausgestattet welches die Mitglieder selbst verwalten dürfen und müssen.

Der Fachschaftsrat unterstützt damit die „kleinen“ Projekte, wie zum Beispiel die Kennenlernabende für die Erstsemester. Alles was der Bildung oder dem Austausch zwischen Studenten dient, darf gefördert werden. So können Fahrten zu Messen, Informationsabende und andere besondere Veranstaltungen gefördert werden.

Wichtigste Aufgabe des Fachschaftsrats ist es aber, für die Belange der Studenten ein Ansprechpartner und vielleicht auch ein Sprachrohr zu sein. Die Mitglieder sollen Informationen an die Studenten ihrer Fakultät verteilen und Probleme in den Sitzungen besprechen. Im Idealfall besetzt jedes Mitglied ein weiteres Gremium der Hochschule, also Prüfungsausschuss, Fakultätsrat, Senat, erweiterter Senat, AG Gleichstellung oder Studentenrat.

Grundlegend gilt jedoch sowohl für den Fachschaftsrat als auch für den Studentenrat: „Jeder macht so viel wie er möchte und kann!“

Das Studium Biotechnologie/Bioinformatik ist kein leichtes und ein sehr zeitaufwändiges Studium. Trotzdem bin ich in den Gremien schon lange aktiv und musste bislang keine Einbußen in meinem Studium hinnehmen. Ich bereue es nicht, damals im 1.Semester den Schritt gewagt zu haben. Durch die Arbeit im Fachschafts- und Studentenrat habe ich einen Einblick in viele Grundprozesse an der Hochschule bekommen und was noch viel wichtiger ist: ich habe viele tolle Leute dabei kennengelernt. Mit der Tätigkeit in einem dieser Gremien kommt man raus aus seinem Studiengang, raus aus der Fakultät, raus aus den Schubkästen die wir immer selber bauen.

Ich habe trotz meines Engagements im Fachschafts- und Studentenrat Zeit für Freunde, Zeit für Sport, Zeit für Nebenjobs, Zeit für mich. Was mich antreibt ist vor allem eins: Motivation. Motivation etwas zu tun, wofür es viele Ausreden gibt es nicht zu tun.

1 Kommentar
  1. Victoria König
    Victoria König sagte:

    Hallo Victoria ich bin auch eine Victoria :-)

    Ein schöne Beitrag – gut das du dran geblieben bist.

    Du schreibst: „Was mich antreibt ist vor allem eins: Motivation“

    Ja das sehe ich auch so, ohne der Selbstmotivation bleibt man auf der Strecke.
    Ich nütze gerade dieses und habe damit meine Motivation wieder deutlich erhöhen können.

    Wie ist es bei dir dann weiter gegangen?

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