Crossmedia-Team beim JournalistentagIm Rahmen unseres Crossmedia-Projektes für den Sächsischen Journalistenverband, waren wir vom 11. bis 12.Oktober 2013 zum Ostdeutschen-Journalisten-Tag beim MDR in Leipzig zu Gast. Unsere Aufgabe war es, das Team des DJV im Social-Media-Bereich zu unterstützen und die Veranstaltung mit Filmaufnahmen aufzuzeichnen. Am Freitagabend wurde die Veranstaltung in der Alten Handelsbörse Leipzig eröffnet. Thema der Diskussion war die Berichterstattung des NSU-Prozesses. Unser Team war live dabei und hat den Abend in Bildern festgehalten. Für die beiden Tage wurde ein Hashtag (#odjt13) eingerichtet, unter dem fleißig von uns getwittert wurde. Wir konnten die ersten Besucher des ODJT kennen lernen und mit ihnen über unserer Arbeit, insbesondere die für den Deutschen Journalistenverband Sachsen, im Rahmen des Ostdeutschen-Journalisten-Tags sprechen.

Witzige Begrüßung und Wandel der Medien

Samstagmorgen 10 Uhr wurde der Hauptveranstaltungstag durch Ine Dippmann, Vorsitzende des DJV Sachsen eröffnet. Danach folgte ein kurzes Warm-Up durch einen Kommentar, der von Holger Witzel vorgetragen wurde. Der Titel lautete „Schnauze Wessi“, was bei den Teilnehmern viel Schmunzeln und Gelächter auslöste. Es folgte ein Grußwort von MDR- Intendantin Prof. Dr. Karola Wille. Dabei wurde deutlich, dass der Schwerpunkt der Diskussionen auf dem Umbruch der Medienlandschaft liegen würde. Wille betonte: „Das Internet bietet viele neue Möglichkeiten für die Journalisten“. Diese Möglichkeiten haben wir bereits erkannt. Sie wurden von uns zum Ostdeutschen-Journalisten-Tag genutzt und werden auch in Zukunft weiter umgesetzt.

Bekanntheit durch „Twitter“ und Co.

Nach der erheiternden Begrüßung folgte die erste Diskussion „Ich glaube an Journalismus“, in der Bettina Schellong-Lammel, Herausgeberin des Nitro-Magazins, ebenfalls untermauerte, dass Portale wie Facebook und Twitter unerlässlich für Personen und Unternehmen sind, insbesondere um sich bekannt zu machen. Unser Ziel bestand darin, den DJV Sachsen, sowie den ODJT durch die Nutzung der sozialen Netzwerke, vor allem Twitter, beim jungen Publikum bekannt zu machen. Anhand der regen Beteiligung, was an unseren Followern und den vielen Retweets zu spüren war, konnten wir uns gewiss sein, dass wir das Publikum erreicht hatten und unsere Arbeit anerkannt wurde.

Crossmedial Kanäle bedienen

Auch der Begriff Crossmedia ist in der Diskussion des Öfteren gefallen. Christian Bollert, Geschäftsführer vom Web-Radio „detektor.fm“, verwies darauf, dass es in Zukunft viele verschiedene Modelle in der Medienbranche geben wird und von diesen insbesondere die sogenannte „You-Tube-Generation“ profitieren kann. Diese Chance versuchten wir zu nutzen und erstellten einen kurzen Film vom Ostdeutschen Journalistentag. Dabei wurden die verschiedensten Referenten interviewt, Veranstaltungen besucht und Eindrücke festgehalten. Den Kurzfilm stellten auch wir auf die Plattform „You-Tube“ und verlinkten es zu den anderen Kanälen, die nun vom Deutschen Journalistenverband Sachsen bedient werden.

Journalismus – Traum oder Beruf?

Den Abschluss des Ostdeutschen Journalistentages bildete die Diskussion „Journalismus – Traumberuf oder Brotlose Kunst“, die von Ulrich Meyer im Stil der Fernsehsendung „Einspruch“ moderiert wurde. Er erzählte, dass „Einspruch“ früher die meistgesehene Talkshow am Abend war, aber dass es heute durch den Medienwandel gar nicht mehr denkbar wäre. Jeweils drei Personen der Medienbranche vertraten dabei jeweils einen Standpunkt der These, ob es sich noch lohnt Journalist zu werden oder ob die Zeiten von Ruhm und Ehre längst vorbei seien. Die Referenten boten sich einen eindrucksvollen Schlagabtausch. Das Resultat vermittelte uns aber, dass wir auf jeden Fall versuchen sollten Fuß in der Medienbranche zu fassen, wenn wir das wirklich wollen.

Erfolg auf ganzer Linie

Am wichtigsten ist die Leidenschaft, die Neugier und die Flexibilität neue Wege einzuschlagen ohne dabei das erlernte Handwerk aufzugeben. Das konnten auch wir beim Ostdeutschen Journalistentag unter Beweis stellen. Wir haben erneut festgestellt, wie wichtig es für jegliches Unternehmen oder Medium ist, sich in verschiedenen Kanälen zu präsentieren. Die entstandenen Fotos werden demnächst vom Deutschen Journalistenverband Sachsen auf dessen Internetauftritt genutzt und wurden bereits bei Twitter eingesetzt. Wir konnten Kontakte knüpfen, was für unsere berufliche Zukunft im Bereich der Medien unentbehrlich ist und zeigten dem DJV Sachsen und allen Besuchern des Ostdeutschen Journalistentages welch zuverlässige, kompetente Medien-Studenten in Mittweida ausgebildet werden.

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